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Autor: UweRauser Erstellt am 10/10/2015 10:40

KatmanduIch möchte sie zu einer Reise durch die Kunstwelt der Himalayaregion einladen. In diesem flächenmäßig riesigen Gebiet kommen die unterschiedlichsten ethischen Gruppen, Kulturen und Menschen zusammen. Die höchsten Berge unseres Planeten, Kulturlandschaften, Ballungsgebiete, Einöden, Urwälder, Hochebenen, Steinwüsten, und fruchtbare Täler prägen das Landschaftsbild dieser teilweise mittlerweile ökonomisch geschundenen riesigen Region. Dennoch haben sich vielerorts verschiedenste menschliche Kulturen bedingt durch ihre Abgelegenheit und schwere Zugänglichkeit in ihrer traditionellen Ursprünglichkeit erhalten. Dieses zeigt sich im Besonderen in der unterschiedlichen Architektur, dem Kunsthandwerk und der Kunst im Allgemeinen. Die unterschiedlichen Kulturen und Religionen haben sich hier gegenseitig befruchtet und doch ihre Eigenart erhalten. Je nach Region überwiegt der Hinduistische, buddhistische oder islamische Einfluss. Aus diesem vielfältigen Fundus möchte ich Ihnen verschiedene Kunsthandwerke und Kunstwerke näher bringen.

Innerhalb dieser Galerie haben sie die Auswahl zwischen folgenden Bereichen:

  • Thangkas (tibetische Rollbilder)



  • Gemälde
  • -> Kohlezeichnungen
  • -> Aquarelle




  • Fotographien
  • Batiken
  • Skulpturen, Figuren und Masken

WerkstattJeder Bereich wird im Einzelnen beschrieben und die Bereiche Thangkas, Gemälde und Fotographien nochmals unterteilt. Ich möchte Ihnen hierbei Informationen über das jeweilige Kunsthandwerk, die religiöse und mythologische Bedeutung und die einzelne Arbeiten zeigen.

Autor: UweRauser Erstellt am 10/10/2015 10:29

Beispiel ThankaThangkas oder auch Thankas geschrieben, bedeutet in etwa Bild oder Malerei und sind im tantrischen/tibetischen Buddhismus gebräuchliche in Brokat eingefasste Rollbilder. Sie dienen einerseits der visuellen Vergegenwärtigung und stellen in der Regel Buddhas, erleuchtete Wesen und Mandalas dar. Bei den auf den Thangkas dargestellten Mandalas handelt es sich um symbolische Darstellungen kosmischer Kräfte, die im tantrischen Buddhismus Tibets = Vajrayana eine große Rolle spielen. Sie werden hauptsächlich als Meditationshilfen und in der religiösen Praxis verwendet. Vor den auf Thangkas oder als Statuen dargestellten erleuchteten Wesen werden religiöse, symbolische Opferungen in Form von Wasser, Blumen, Duftstoffen und der Rezitation von Mantras und Gebeten dargebracht.

Die Ikonographie der traditionell festgelegten Motive beruht auf drei Prinzipien nämlich Ausdruck, Proportion und Detailarbeit.
Das malen eines Thangkas gilt als besondere verdienstvolle Handlung. Für die Herstellung dienen pflanzliche und mineralische auf Leinwand aufgetragene Farben, die später in das Brokatgehänge eingefügt werden. Die hier dargestellten Thangkas sind auf Leinwand gemalte Bilder.
Sie sind handgemalt oder auf klassische Weise teilweise in Holzpressen vorgedruckt und anschließend bemalt. Die Herstellung eines Thangkas dauert je nach seiner Komplexität und Detailarbeit zwischen Stunden, Tagen bis zu drei Monaten. Somit ist jedes einzelne Thangka ein Unikat.

Autor: UweRauser Erstellt am 10/10/2015 10:29

Buddha wörtlich „der Erwachte“, steht für einen Menschen, der die zur Erlösung aus dem Kreislauf der Existenzen (Samsara) führende Vollkommene Erleuchtung verwirklicht und damit die vollkommene Freiheit (Nirvana) erreicht hat. Inhalt seiner auf die Erleuchtungserfahrung basierenden Lehre sind die „Vier Edlen Wahrheiten“. Ein Buddha hat jede Form von Gier überwunden, obwohl auch er angenehme und unangenehme Empfindungen hat, wird er von ihnen nicht beherrscht und bleibt im Inneren frei davon. Nach seinem körperlichen Tod wird er nicht mehr wiedergeboren.

Der Buddha unseres Zeitalters ist Shakyamuni Buddha, der historische Buddha (563 v. Chr.), der jedoch nicht der Erste und einzige Buddha ist. Der historische Buddha entstammt dem Geschlecht der Shakyas und Siddharta Gautama, der Begründer des Buddhismus, erhielt den Beinamen Buddha Shakyamuni, nachdem er sich von seinen Lehrern getrennt hatte, um den Weg der Erlösung allein zu gehen und ihn zu finden. Der Name Shakyamuni wird oft gebraucht um den historischen Buddha von den anderen Buddhas zu unterscheiden.

Buddha ShakyamuniBuddha Shakyamuni und die Ikonographie der Thangkas
Buddha Shakyamuni wird oft im Lotossitz auf einem Lotos und von deren Blüten umgeben dargestellt. Die Lotosblume symbolisiert den Aspekt der Reinheit. Ihre Wurzeln tief im Schlamm vergraben, öffnet sich die Blüte der Lotosblume nach oben in all ihrer Pracht und Reinheit. Seine kostbaren Gewänder die ihn umgeben weisen auf seinen irdischen Formkörper hin. Seine rechte Hand weist mit der Geste der Erdberührung nach unten (Handmudra). In der linken Hand hält er die Bettelschal, die ihn als Wandermönch auszeichnet. Befinden sich darin zwei aufgehende Blüten, so weisen diese auf sein erwachtes/erblühtes Bewusstsein hin.

Nach dem Tod von Buddha Shakyamuni verbreitet sich der Buddhismus rasch über weite Teile des damaligen Indiens. Die frühbuddhistischen Schulen werden als Hinayana (kleines Fahrzeug) oder auch südlicher Buddhismus bezeichnet. Er ist vor allem in den südlichen Ländern Asiens, Ceylon, Thailand, Burma, Laos, Kambodscha, verbreitet. Im Hinayana strebt jeder einzelne für sich die Erleuchtung an und diese Richtung des Buddhismus geht davon aus, dass der historische Buddha ein Mensch und großer Lehrer war, aber kein transzendentes Wesen ist.

Etwa im ersten Jahrhundert v. Chr. bildet sich der Mahayana-Buddhismus, der wie der Hinayana-Buddhismus auf den Lehren des historischen Buddhas beruht. Im Mahayana (großes Fahrzeug) wird die Ansicht vertreten, dass nicht nur Mönche, sondern auch Laien das Nirvana erreichen können. Hierbei dürfen sie auf die tätige Hilfe der Buddhas und Bodhisattvas zählen, um den fühlenden Wesen aus dem ewigen Kreislauf des Werdens undMandala Dhyani-Buddhas Vergehens und den damit verbundenen Leiden (Samsara wörtlich Wanderung) zu helfen. Diese Lehre besagt das die Buddhas mit dem Absoluten eins sind und in der relativen Welt nur Erscheinen um allen Wesen, die sich in den sechs Bereichen bewegen, zu helfen (siehe Dhyani Buddhas und Bodhisattvas). Das Nirvana bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur Befreiung aus dem Samsara und den damit verbundenen Leiden, sondern das Erkennen des jedem Wesen eigenen immanenten Buddha-Prinzips oder Buddha-Natur.
Die Buddha-Natur steht hier für die individuelle prinzipielle Einheit und die ursprüngliche Erlöstheit mit dem Absoluten. Dieses allen Wesen innewohnende Buddha-Prinzip wird hier wichtiger, als die historische Person des Buddhas.
Das Mahayana teilt sich von Indien aus in weitere Richtungen und ist vor allem in Tibet, China, Korea und Japan zu finden.
Parallel zur Entwicklung des Tantra im Hinduismus bildet sich auch im Buddhismus eine magische Richtung, das Vajrayana heraus. Diese Richtung des Mahayana-Buddhismus hat seine Heimat vor allem in Tibet und ist für die Ikonographie der Thangkas und ihrem Verständnis von besonderer Bedeutung.

Autor: UweRauser Erstellt am 10/10/2015 10:29

Dhyani-BuddhasDhyani Buddhas bedeutet in etwa Meditationsbuddhas. Es gibt fünf verschiedene Dhyanibuddhas, die verschiedene Aspekte des erleuchteten Bewusstseins symbolisieren und in der Meditationspraxis unterschieden werden, obwohl sie im Grunde Manifestationen des Einen Buddha-Prinzips sind. Nach der Auffassung des Mahayana-Buddhismus besitzt ein Buddha drei Körper (Trikaya). Ausgehend von der Einheit des Absoluten unterscheidet man nach der Lehre des Trikaya diese drei Bewusstseinsebenen/Körper folgendermaßen:

Dharmakaya bezeichnet das Wahre-Wesen des Buddhas in der Einheit mit allem, identisch mit dem Ursprung des Universums, unbegrenzt, Zeitlos und körperlos. Dharma, das große universelle Gesetz, bedeutet im Buddhistischen Zusammenhang auch, die von Buddha-Shakyamuni verkündete Lehre der Befreiung aus dem ewigen Kreislauf (Samsara), basierend auf den vier edlen Wahrheiten, dem achtfachen Pfad und der Gesetzmäßigkeit des bedingten Entstehens.

Sambhogakaya, der Körper des Entzückens, das Buddha-Bewusstseinsparadies (reines Land), indem der Buddha die in ihnen verkörperten Wahrheiten genießt. Der Sambhogakaya-Körper ist ein Resultat früherer guter Taten und wird durch Bodhisattva-Verdienste und Erleuchtung verwirklicht. Das Sambhogakaya kann nur von Bodhisattvas wahrgenommen werden, die den höchsten Bewusstseinszustand erreicht haben. Der „Körper des Entzückens“ stellt den Buddha in der Andacht dar. Die Buddhas in ihrer Sambhogakaya-Erscheinungsform bevölkern die Buddha-Länder in denen wiedergeboren zu werden, das Ziel vieler Buddhisten ist.

Nirmanakaya der Körper der Wandlung, sprich der irdische Körper in dem die Buddhas geboren werden, um den Wesen bei der Befreiung aus dem Leiden zu helfen. MenschenTrikaya haben in ihrer Nirmanakaya-Form die Möglichkeit ihre angeborene Teilhabe am klaren Licht und der Einheit mit allem (Buddha-Natur) zu verwirklichen. Ihnen bei der Verwirklichung ihrer Buddha-Natur zu helfen, ist die wahre Aufgabe der Buddhas und Bodhisattvas. In diesem übergeordneten Sinne sind auch die Thangkas als Meditationsstützen und Yidams zu verstehen ( Yidam siehe Tara ).

Die 3 Körper stellen eine Einheit dar, die als Wesenskörper bezeichnet wird und dient im Vajrayana dazu, die verschiedenen Erfahrungsebenen der Erleuchtung auszudrücken.

Die 5 Dhyani-Buddhas (Meditationsbuddhas) symbolisieren die 5 Aspekte des erleuchteten Bewusstseins:

In den Thangkas befindet sich oft Vairochana, sanskrit der Sonnengleiche, im Zentrum, er gilt als erster der transzendenten Buddhas oder Dhyani-Buddhas. Seine Symbole sind das Rad der Lehre (Dharma-Cakra) oder die Sonne. Auf dem Thangka der 5 transzendenten Buddhas ist seine Handstellung das Dharmakakra-Mudra, die Geste des Inbewegungsetzens des Rades der Lehre. Seine Körperfarbe ist weiß. Ihm wird das Scheitel–cakra zugeordnet und sein reines Land ist der alles durchdringende Raum. Seine Gefährtin heißt Akashadhatishvari und sein Begleittier ist der Löwe.

Akshobhya, der Unerschütterliche, befindet sich im Osten. Seine Körperfarbe ist tiefblau seine rechte Hand bildet das Mudra der Wunscherfüllung (Varada-Mudra). Er ist der Buddha der über das im Osten gelegene Paradies Abhirati, sanskrit das Freudige, herrscht. Paradies oder reines Land, wird im Buddhismus nicht als Lokalität sondern als Bewusstseinszustand verstanden und die dem jeweiligen Buddha zugeordnete Himmelsrichtungen haben symbolische und ikonographische Bedeutungen. Seine Gefährtin heißt Lokana und sein Begleittier ist der Elefant. Akshobhya ist dem Herz-cakra zugeordnet.

Im Süden befindet sich Ratnasambhava, der Juwelengeborene. Seine Körperfarbe ist gelb, sein Hand-Mudra bildet die Geste der Erdberührung (Bhumiparsha-Mudra). Seine Gefährtin heißt Mamaki und sein Begleittier ist das Pferd. Auf Thangkas wird er häufig auf einem Pferd oder Löwen reitend dargestellt. Ratnasambhava ist das Nabel-Cakra zugeordnet und sein reines Land ist Prabhavati (das Glorreiche).

Im Westen befindet sich Amitabha, wörtlich „Grenzenloses Licht“, einer der volkstümlichsten und wichtigsten Buddhas des Mahayana Buddhismus. Er wird entsprechend ikonographisch häufig und sehr unterschiedlich dargestellt zum Beispiel mit einer Edelsteinkrone, ein anderes mal mit geschorenem Haupt als Mönch Dharmakara. Beide Darstellungen beziehen sich auf seine früheren Existenzen. Sein reines Land ist das westliche Paradies Sukhavati, „das Glücksvolle“. Seine Körperfarbe ist rot, sein Hand-Mudra (Mudra=Siegel, Zeichen, Körperhaltung oder symbolische Geste) ist das Dhyani-Mudra, Meditationsgeste. Amitabha ist das Kehlkopf-Cakra zugeordnet, seine Gefährtin heißt Pandaravasini und sein Begleittier ist der Pfau.

Amoghasiddhi, sanskrit „Der sein Ziel unbeirrt verwirklicht“, befindet sich im Süden. Ihm wird der irdische Buddha Maitreya und als Bodhisattva Vishvapani zugeordnet (Bodhisattva siehe eigene Abteilung). Seine Körperfarbe ist grün und seine Handgeste symbolisiert das Abhaya-Mudra, die Geste der Furchtlosigkeit und Schutzgewährung. Sein reines Land ist Uttarakuru, „gute Handlungen“ und ihm wird das Wurzel-Cakra zugeordnet. Amoghasiddhis Gefährtin ist Tara, (eigenes Kapitel) und sein Begleittier heißt Garuda. In den Thangkas wird der Dhyani-Buddha häufig als Buddha Maitreya dargestellt. Maitreya wörtlich „der Liebende“ ist der kommende und letzte irdische Buddha, der als Weltenlehrer in ungefähr 30000.Jahren erwartet wird. Auch um ihn ist der Kult im tibetischen Buddhismus sehr verbreitet und entsprechend häufig wird er ikonographisch dargestellt.

Die 5 Dhyanibuddhas verkörpern 5 verschiedene Aspekte der Weisheit. Diese manifestieren sich jedoch nicht nur als positive Erscheinungsformen, sondern auch als negative Energien. Da jede dieser Erscheinungen eine der fünf Qualitäten aufweist, werden sie als Familien (Buddhakula wörtlich Buddhafamilien) bezeichnet. Dies ist im Vajrayana ein vielfältig angewandtes Ordnungsprinzip, auf dem die Ikonographie und viele Mandalas basieren.

Die Interpretation der Mandalas in den Thangkas, die auf den Buddhakulas = Buddhafamilien basieren.

Mandala Hayagriva in Bezug zu den Dhyani-BuddhasVairochana, Akshobhya, Ratnasambhava, Amitabha und Amoghasiddhi sind die Herren der fünf Familien und bilden die Grundstruktur der visualisierten Gottheiten in der Meditationspraxis (Sadhana). Diese werden auf der Ebene des Sambhogakaya ( Trikaya ) dargestellt.
Im Zentrum des Mandalas ist von weißer Farbe Vairochana dargestellt. Er repräsentiert die Unwissenheit ( avidya), den Ursprung des Kreislaufs der Existenzen ( samsara ) und als Gegenmittel dazu die allem zugrunde liegende „Weisheit der letzten Wirklichkeit,“ die avidya auflöst. Da er die Ausgangs- und Zentrumsfigur ist, erhielt die ihm zugeordnete Familie den Namen Tathagata- oder Buddha-Familie.
Der in blau dargestellte Akshobhya ist der Herr der Vajra-Familie. Seine negative Energie zeigt sich als Aggression, die jedoch als die alles unverzerrt reflektierende „spiegelgleiche Weisheit,“ umgewandelt werden kann.
Dem roten Amitabha ist die Padma oder Lotos-Familie zugeordnet. Er symbolisiert Leidenschaft und Verlangen und „die analytische Weisheit der Unterscheidung.“
Der gelbe Ratnasambhava ist der Herr der Ratna-Familie. Ihm entspricht der Stolz und als Gegenmittel, „die Weisheit des Gleichmuts.“
Zu dem grünen Amoghasiddhi gehört die Karma-Familie. Ihm zugeordnet ist die negative Eigenschaft Neid und dem gegenübergestellt „die vollendende Weisheit.“

In den Thangkas werden oft sowohl die negativen Energien und dem gegenüber die Dhyani-Buddhas, als Repräsentant der umwandelnden Weisheit dargestellt. Sie besitzen noch weitere Fähigkeiten und werden auch von einem weiblichen Aspekt begleitet, so dass in den unterschiedlichen Thangkas Variationen auftauchen können.

Autor: UweRauser Erstellt am 10/10/2015 10:29

PadmasambhavaWörtlich aus dem sanskrit, „ Der aus dem Lotos Geborene“, ist ein Zeitgenosse des tibetischen Königs Trisong Detsen 755-797 und einer der historisch fassbaren Begründer des Tibetischen Buddhismus. Er wird in Tibet als der zweite Buddha unter dem Namen Guru Rinpoche (kostbarer Lehrer) verehrt. Der Legende nach im Lande Orgyen, im Nordwestern von Kaschmir, geboren, meisterte er bald alle zu seiner Zeit existierende Wissenschaften, vor allem die Lehren der „Tantras“. Im 8. Jahrh. trat er in die Geschichte ein, mit der Missionierung des von Naturreligionen und dem Bön-Glauben beherrschten Tibet. Er bezähmte die einheimischen Dämonen bzw. die durch sie verkörperten Naturgewalten und machte sie der Legende nach für den Buddhismus dienstbar. Er integrierte Elemente des Bön in seine tantrische Lehre, die bis heute noch den Vajrayana Buddhismus prägen. 799 gründete er das Kloster Samye in dem die ersten Tibeter zu Mönchen ordiniert wurden. Padmasambhava gab seine Unterweisungen an 25 Hauptschüler weiter, darunter zählten der tibetische König und seine Schülerin und Gefährtin Yeshe Tsogyel, die Verfasserin seiner Biographie. Zusammen mit ihr versteckte er in Höhlen, die beiden als Meditationsorte dienten, viele Texte (tibetisch. Termas) die später von Anhänger seiner Lehre wieder gefunden wurden. Die Felsen dieser Höhlen markierte er durch Hand- und Fußabdrücke.

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